Kontaktieren Sie uns
Kontaktieren Sie uns Avrupa Sağlık Diş
Da Zahnimplantate aus nicht-ferromagnetischem Titan oder Zirkonoxid bestehen, bewegen sie sich im starken Magnetfeld nicht, erhitzen sich nicht und erlauben eine sichere MRT-Untersuchung.

Stehen Zahnimplantate einer MRT-Untersuchung im Wege?

Kostenlose Beratung

Warten Sie nicht länger auf Ihr Lächeln. Schreiben Sie uns jetzt und besprechen Sie Ihre Behandlungsoptionen mit unseren erfahrenen Zahnärzten.

WhatsApp

Die Magnetresonanztomographie (MRT / Kernspintomographie) ist ein bildgebendes Schnittbildverfahren, das starke Magnetfelder und Radiowellen nutzt, um Weichgewebe, das Gehirn, die Wirbelsäule und innere Organe detailliert darzustellen. MRT-Geräte arbeiten in der klinischen Praxis meist mit Feldstärken von 1,5 Tesla oder 3 Tesla. Wegen dieser starken Magnetwirkung müssen Patienten vor der Untersuchung alle metallischen Gegenstände wie Uhren, Schmuck und Gürtel ablegen.

An dieser Stelle fragen sich viele Patienten zu Recht, welche Sicherheitsaspekte bei einem Zahnimplantat-MRT zu beachten sind. Alle Details zur Wirkung des Magnetfelds auf Implantate und wichtige Hinweise zur Untersuchung erfahren Sie im weiteren Verlauf unseres Ratgebers.

Dürfen Personen mit Zahnimplantaten ins MRT?

Die radiologische und medizinische Antwort auf darf eine person mit implantat ins mrt lautet: Ja, Patienten mit Zahnimplantaten können sich jederzeit sicher im MRT untersuchen lassen.

Zahnimplantate stellen kein Hindernis für kernspintomographische Untersuchungen dar. Weder bei Kopf- oder Gehirn-MRTs noch bei Untersuchungen von Wirbelsäule, Bauchraum oder Gelenken besteht eine Gefahr für den Körper.

Warum Zahnimplantate für das MRT sicher sind: Materialkunde

Die Antwort auf die Frage ist ein zahnimplantat ein hindernis für ein mrt liegt in den physikalischen Eigenschaften der Metalle:

  1. Ferromagnetische Metalle (Magnetisch): Eisen, Nickel und Kobalt werden von starken Magnetfeldern angezogen. Diese Metalle können sich im MRT-Gerät bewegen oder erwärmen.
  2. Nicht-ferromagnetische Metalle (Unmagnetisch): Titan und Zirkonoxid (Keramik) reagieren nicht auf statische Magnetfelder.

Moderne Zahnimplantate bestehen aus Reintitan (Grade 4), Titanlegierungen (Grade 5) oder vollkeramischem Zirkonoxid. Da diese Werkstoffe unmagnetisch sind, üben 1,5-Tesla- und 3-Tesla-MRT-Geräte keinerlei mechanische Anziehungskräfte auf das Implantat aus.

Erwärmen sich Zahnimplantate im MRT oder können sie sich lockern?

Zwei häufige Patientenbedenken lassen sich wissenschaftlich entkräften:

  • Lockerung oder Herausziehen des Implantats: Ein Zahnimplantat ist durch Osseointegration fest mit dem Kieferknochen verwachsen. Da Titan unmagnetisch ist, entstehen keine Kräfte, die das Implantat bewegen oder lockern könnten.
  • Erwärmungsrisiko: Hochfrequenzwellen während der Messung können theoretisch Ströme in Metallen anregen. Aufgrund der geringen Größe von Zahnimplantaten und der Kühlung durch die Knochendurchblutung bleibt eine Erwärmung bei 3-Tesla-Geräten unter 0,5 Grad Celsius, was für biologisches Gewebe unbedenklich ist.

Führen Zahnimplantate zu Bildstörungen?

Ein Zahnimplantat schadet dem Körper nicht, kann jedoch lokale Bildartefakte (Signalverluste) verursachen:

  • Untersuchungen im Kopf- und Kieferbereich: Befindet sich das Implantat im unmittelbaren Aufnahmebereich (z. B. bei Kiefer- oder Zungenscans), kann um das Implantat ein dunkler Schatten von wenigen Millimetern entstehen.
  • Untersuchungen anderer Körperregionen: MRT-Scans von Knie, Wirbelsäule, Herz oder Bauchraum werden durch Zahnimplantate nicht beeinflusst.
  • Maßnahmen: Weisen Sie das Personal auf Ihre Implantate hin. Der Radiologe kann spezielle Sequenzen (z. B. MARS-Sequenzen) anwenden, um Bildverzerrungen auszugleichen.

Vergleichstabelle: Zahnärztliche Werkstoffe im MRT

Dentalwerkstoff

Materialzusammensetzung

Magnetische Anziehung / Lockerung

Erwärmungsrisiko

Artefaktpotenzial im Bild

Titan-Zahnimplantat

Reintitan (Grade 4/5)

Keine Anziehung (MRT-sicher)

Keine / Minimal

Gering (Nur am Implantatrand)

Zirkonoxid-Implantat

Vollkeramik (Zirkonoxid)

Keine Anziehung (Vollständig sicher)

Keine

Keine Artefakte (Optimales Bild)

Metallkeramikkronen

Nichtedelmetall (Ni-Cr / Co-Cr)

Minimal / Sicher

Gering

Mäßige lokale Schattenbildung

Amalgamfüllung

Quecksilber-Silber-Legierung

Sicher

Keine

Kleiner lokaler Schatten

Kompositfüllung

Kunststoff-Kieselsäure-Matrix

Vollständig sicher

Keine

Keine Artefakte

Hinweise für Patienten vor der MRT-Untersuchung

  1. Personal informieren: Teilen Sie dem Radiologen oder dem MRT-Assistenten mit, dass Sie Zahnimplantate aus Titan oder Keramik tragen.
  2. Herausnehmbaren Zahnersatz ablegen: Wenn Sie implantatgetragenen, herausnehmbaren Zahnersatz (z. B. mit Druckknöpfen oder Stegen) tragen, nehmen Sie diesen vor der Untersuchung heraus. Die im Knochen verankerten Implantate verbleiben im Mund.
  3. Implantatpass mitführen: Bei Bedarf können Sie Ihren Implantatpass mitnehmen, um die genauen Materialdaten vorzulegen.

Häufig Gestellte Fragen

Darf man direkt am Tag nach einer Implantat-OP ins MRT?

Ja. Da Titan unmagnetisch ist, übt das Magnetfeld keine Zugkräfte auf die frische Wunde oder die Nähte aus. Eine dringende MRT-Diagnostik kann auch unmittelbar nach dem Eingriff sicher erfolgen.

Sind 3-Tesla-MRT-Geräte für Zahnimplantate sicher?

Ja. Auch bei modernen 3-Tesla-Systemen verhalten sich Titan und Keramikimplantate inert. Internationale Prüfungen stufen zahnärztliche Implantate als „MR-Safe“ ein.

Können Kronen aus Keramik oder Zirkon durch MRT-Strahlen brechen?

Nein. Die Magnetfelder und Radiowellen üben keine mechanischen Belastungen auf Keramik, Zirkon oder Porzellan aus.

Lösen Zahnimplantate Fehlalarme am MRT-Gerät aus?

Nein. Kleine intraorale Titanimplantate beeinträchtigen die Elektronik des Kernspintomographen nicht und lösen keine technischen Alarme aus.

Über den Autor

Koray Özer
Koray Özer 2002 yılında başladığım İstanbul Üniversitesi Diş Hekimliği Fakültesinden 2007 yılında mezun oldum. 2009-2014 yılları arasında Cumhuriyet Üniversitesi Diş Hekimliği Fakültesinde Ağız, Diş, Çene Cerrahisi ve İmplantoloji bölümünde ihtisas yaptım. 2009 yılından beri özellikle dental implantoloji konusunda bilimsel ve klinik çalışmalarımı sürdürmekteyim. Alle Beiträge dieses Autors

Kommentar abgeben