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Weiße Zahnfleischbereiche: Ursachen, Symptome und Behandlung

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Gesundes Zahnfleisch hat eine gleichmäßige rosa Farbe und liegt fest an den Zähnen an. Wenn sich das Zahnfleisch jedoch weiß oder blass verfärbt, beunruhigt das viele Patienten. Und das zu Recht: Weiße Zahnfleischbereiche können auf harmlose Reizungen hinweisen, in manchen Fällen aber auch ernsthafte Erkrankungen signalisieren. In unserer Klinik Avrupa Sağlık Diş in Antalya sehen wir regelmäßig deutsche Patienten, die solche Veränderungen bemerkt haben, aber nicht sicher sind, was dahintersteckt. Dieser Leitfaden erklärt die häufigsten Ursachen, erkennbare Symptome und zeigt Ihnen, wann ein Zahnarztbesuch unbedingt notwendig ist.

Weiße Zahnfleischbereiche – Ursachen, Symptome und Behandlung

Was sind weiße Zahnfleischbereiche?

Das Zahnfleisch (Gingiva) besteht aus festem Bindegewebe, das die Zahnwurzeln umschließt und schützt. Seine natürliche Farbe reicht von zartrosa bis mittelrosa, abhängig von der individuellen Hautpigmentierung und der Durchblutungsintensität des Gewebes.

Von weißen Zahnfleischbereichen spricht man, wenn das Zahnfleisch seine typische Farbe verliert und blass, weißlich oder milchig erscheint. Diese Veränderung kann flächig über das gesamte Zahnfleisch auftreten, auf einzelne Stellen beschränkt sein oder als kleine Flecken erscheinen. Das Muster dieser Verfärbung liefert dem Zahnarzt bereits erste wichtige Hinweise auf die mögliche Ursache.

Dabei ist zu unterscheiden: Punktuelle weiße Stellen – etwa eine einzelne Aphte – haben eine andere Bedeutung als ein gleichmäßig blasses Zahnfleisch, das auf systemische Erkrankungen hinweisen kann. Wer weiße Bereiche im Mund bemerkt, sollte diese nicht ignorieren, auch wenn sie anfangs schmerzfrei sind.

Warum verändert sich die Farbe des Zahnfleisches?

Die Farbe des Zahnfleisches hängt von drei Hauptfaktoren ab: dem Hämoglobingehalt in den Blutgefäßen, der Dicke des Epithelgewebes und dem Melaningehalt der Schleimhaut. Veränderungen in einem dieser Bereiche führen zu sichtbaren Farbveränderungen.

Wird die Durchblutung reduziert, erscheint das Gewebe blasser und farbloser. Eine Verdickung des Epithels – etwa durch chronische Reizung oder Keratinisierung – lässt das Zahnfleisch weißlich oder perlmuttfarben erscheinen. Oberflächliche Ablagerungen, wie sie bei Pilzinfektionen entstehen, färben das Zahnfleisch cremefarben bis weiß und lassen sich manchmal mit einem Wattestäbchen abwischen.

Das Verständnis dieser Mechanismen ist deshalb wichtig, weil die gleiche Farbe durch völlig unterschiedliche Prozesse entstehen kann. Eine genaue zahnärztliche Untersuchung ist daher unerlässlich, um zwischen harmlosen und behandlungsbedürftigen Ursachen zu unterscheiden.

Die häufigsten Ursachen für weißes Zahnfleisch

Hinter weißen Zahnfleischbereichen steckt selten eine einzige Ursache. Die folgende Übersicht zeigt die häufigsten Auslöser und ihre jeweiligen Merkmale:

Ursache Erscheinungsbild Besondere Merkmale
Anämie Flächig blassrosa bis weiß Gesamtes Zahnfleisch gleichmäßig betroffen
Mundsoor (Candida) Milchweiße, cremige Beläge Abwischbar, oft schmerzhaft oder brennend
Aphten Weißer oder gelber Kern mit rotem Rand Meist rundlich, schmerzhaft beim Essen
Leukoplakie Weißliche, nicht abwischbare Plaques Muss ärztlich kontrolliert werden
Gingivitis / Parodontitis Entzündetes, weißlich-gerötetes Zahnfleisch Blutet oft beim Zähneputzen
Rauchen Verhornte, weißliche Bereiche Chronisch, oft ohne Schmerzen
Mechanische Reizung Lokale weiße Stelle Bildet sich nach Beseitigung der Reizquelle zurück

Anämie und verminderte Durchblutung

Bei einer Anämie (Blutarmut) ist der Hämoglobingehalt im Blut erniedrigt. Da das Hämoglobin für die rötliche Farbe des Gewebes verantwortlich ist, verliert das Zahnfleisch bei Eisenmangel oder anderen Formen der Anämie seine typische rosa Farbe und wirkt blass bis weißlich. Diese Form der Verfärbung betrifft meist das gesamte Zahnfleisch gleichmäßig.

Häufig gehen solche Veränderungen mit weiteren Symptomen einher, wie anhaltender Müdigkeit, Blässe der Lippen oder Mundwinkelrhagaden. Hier ist eine internistische Abklärung notwendig. Die zahnärztliche Behandlung allein reicht in diesem Fall nicht aus – erst wenn die Grunderkrankung behandelt wird, normalisiert sich die Zahnfleischfarbe wieder.

Pilzinfektion: Mundsoor und Candidiasis

Die orale Candidiasis, im Volksmund auch „Mundsoor" genannt, entsteht durch eine Überwucherung des Pilzes Candida albicans. Dieser Pilz ist normalerweise in kleinen Mengen im Mund vorhanden, kann sich jedoch bei geschwächtem Immunsystem, nach einer Antibiotikatherapie, bei schlecht sitzenden Zahnprothesen oder bei Diabetikern stark vermehren.

Das typische Erscheinungsbild sind cremeweiße, abwischbare Beläge auf dem Zahnfleisch, der Zunge oder den Wangenschleimhäuten. Darunter liegt oft gerötetes, empfindliches Gewebe. Viele Patienten beschreiben ein Brennen oder einen metallischen Geschmack im Mund. Mundsoor tritt besonders häufig bei älteren Menschen, Diabetikern und immungeschwächten Personen auf und sollte mit antimykotischen Mitteln behandelt werden.

Aphten

Aphten sind kleine, flache Geschwüre in der Mundschleimhaut, die sich typischerweise als weißer oder gelblicher Fleck mit rotem Rand zeigen. Sie entstehen häufig nach kleinen Verletzungen durch scharfkantige Speisen, bei Stress, hormonellen Schwankungen oder Vitaminmangel – besonders Vitamin B12, Folsäure und Eisen gelten als relevante Faktoren.

Obwohl Aphten beim Essen und Sprechen unangenehm brennen können, sind sie harmlos und nicht ansteckend. Sie heilen in der Regel innerhalb von sieben bis vierzehn Tagen ohne Behandlung ab. Regelmäßige Mundspülungen mit Salzwasser lindern die Beschwerden. Treten Aphten sehr häufig auf, werden sehr groß oder heilen nach drei Wochen nicht ab, sollte ein Zahnarzt aufgesucht werden.

Leukoplakie

Leukoplakie bezeichnet weißliche Plaques auf der Mundschleimhaut, die sich – im Unterschied zu Mundsoor – nicht abwischen lassen. Sie entstehen durch chronische Reizung, am häufigsten durch Rauchen, Alkohol oder schlecht angepassten Zahnersatz.

In der klinischen Praxis beobachten wir, dass Leukoplakie in seltenen Fällen eine Vorstufe von Mundschleimhautveränderungen sein kann, die histologisch untersucht werden sollten. Gemäß Daten aus PubMed entwickeln sich etwa 5 bis 17 Prozent der Leukoplakien langfristig zu behandlungsbedürftigen Veränderungen. Raucher, die weiße, nicht abwischbare Stellen im Mund bemerken, sollten schnellstmöglich eine zahnärztliche Kontrolle in Anspruch nehmen.

Gingivitis und Parodontitis

Eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) kann das Zahnfleisch lokal aufhellen, wenn Entzündungsreaktionen die Durchblutung in bestimmten Bereichen beeinträchtigen oder oberflächliche Gewebeveränderungen einsetzen. Das Zahnfleisch wirkt dann teils weißlich, teils gerötet, und blutet häufig beim Zähneputzen.

Wird eine Gingivitis nicht konsequent behandelt, entwickelt sie sich zu einer Parodontitis, bei der auch das Knochen- und Stützgewebe der Zähne betroffen ist. Eine gezielte Zahnfleischbehandlung ist in diesem Stadium unbedingt erforderlich, um die Zähne langfristig zu erhalten und das Zahnfleisch wieder zu stabilisieren.

Rauchen und mechanische Reizung

Nikotin verengt die Blutgefäße im Zahnfleisch und reduziert die Durchblutung dauerhaft. Gleichzeitig regt Tabakrauch die Verhornung (Keratinisierung) der Mundschleimhaut an. Das Ergebnis ist Zahnfleisch, das blass, verdickt und weniger empfindlich wirkt – was paradoxerweise dazu führt, dass Entzündungen lange unbemerkt bleiben, weil das typische Blutungssignal ausbleibt.

Mechanische Reizungen durch zu hartes Zähneputzen, scharf abgebrochene Zähne, schlecht sitzende Prothesen oder das regelmäßige Beißen auf harte Gegenstände können ebenfalls lokale weiße Stellen verursachen. Diese bilden sich in der Regel zurück, sobald die Reizquelle beseitigt wird.

Weißes Zahnfleisch – Diagnose beim Zahnarzt in Antalya

Welche Symptome treten bei weißen Zahnfleischbereichen auf?

Weiße Zahnfleischbereiche sind nicht immer schmerzhaft. Gerade Leukoplakie und nikotinbedingte Veränderungen verlaufen häufig ohne spürbare Beschwerden – was dazu führt, dass sie lange unbemerkt bleiben. Folgende Begleitsymptome können je nach Ursache auftreten:

  • Sichtbare Farbveränderung: blass, weißlich, milchig oder fleckig
  • Raue oder unebene Oberfläche, manchmal verdickt oder erhaben
  • Empfindlichkeit oder Brennen beim Essen und Trinken
  • Blutungen beim Zähneputzen oder spontanes Zahnfleischbluten
  • Übler Geschmack oder anhaltender Mundgeruch
  • Schwellung oder Rötung in der Umgebung weißer Stellen
  • Schmerzen beim Kauen oder Schlucken, besonders bei Aphten oder Abszessen
  • Gefühl von Trockenheit oder Wundsein im Mund

Ein wichtiges Warnsignal ist, wenn weiße Stellen länger als zwei Wochen bestehen bleiben, wachsen oder von anderen Veränderungen begleitet werden. Schmerzfreiheit bedeutet dabei nicht, dass alles unbedenklich ist – manche der ernsteren Erkrankungen verlaufen anfangs ganz ohne Schmerzen.

Mit welchen Erkrankungen stehen weiße Zahnfleischbereiche in Verbindung?

Neben direkt zahnärztlichen Ursachen können weiße Zahnfleischbereiche auch auf systemische Erkrankungen hinweisen. Zu den häufigsten Zusammenhängen gehören:

  • Eisenmangel-Anämie: Das Zahnfleisch verliert seine rosa Farbe und wirkt insgesamt blass. Oft treten gleichzeitig Müdigkeit und Erschöpfung auf.
  • Diabetes mellitus: Erhöhte Blutzuckerwerte begünstigen Pilzinfektionen und verzögern die Wundheilung erheblich. Diabetiker sind deutlich anfälliger für Zahnfleischprobleme.
  • Autoimmunerkrankungen: Erkrankungen wie Lupus erythematodes oder Morbus Crohn können Schleimhautveränderungen im Mund auslösen, die sich als weiße Flecken zeigen.
  • Hormonelle Veränderungen: Schwangerschaft, Menopause oder Pubertät können das Zahnfleischgewebe beeinflussen und es anfälliger für Entzündungen und Verfärbungen machen.
  • Vitaminmangel: Ein Mangel an Vitamin C, Vitamin B12 oder Folsäure kann die Schleimhäute schwächen und zu blassen oder weißlichen Bereichen führen.
  • Medikamentennebenwirkungen: Bestimmte Medikamente – etwa Immunsuppressiva, Kortison oder Chemotherapeutika – können das Mundmilieu verändern und weiße Stellen begünstigen.

Diese systemischen Zusammenhänge zeigen, warum eine ganzheitliche Betrachtung so wichtig ist. Ein erfahrener Zahnarzt bezieht bei unklaren Befunden immer die allgemeine Gesundheitsgeschichte des Patienten in seine Beurteilung ein.

Wann sollten Sie zum Zahnarzt gehen?

Nicht jede weiße Stelle am Zahnfleisch ist ein Notfall. Eine frische Aphte, die nach wenigen Tagen abheilt, braucht keine zahnärztliche Behandlung. Es gibt jedoch Warnsignale, bei denen ein Zahnarztbesuch nicht aufgeschoben werden sollte:

  • Die weiße Stelle besteht länger als zwei Wochen
  • Die Stelle wächst oder verändert sich in Form und Farbe
  • Es bestehen gleichzeitig Schmerzen, Blutungen oder Schwellungen
  • Sie rauchen und bemerken neue weiße Bereiche im Mund
  • Die Veränderungen treten nach einer Zahnarztbehandlung auf und bessern sich nicht
  • Zusätzlich bestehen allgemeine Symptome wie Müdigkeit, Gewichtsverlust oder Fieber
  • Sie haben Diabetes und stellen neue Zahnfleischveränderungen fest

Besonders bei Leukoplakie-Verdacht gilt: Frühzeitige Diagnose kann über den weiteren Verlauf entscheiden. Eine Biopsie – also die Entnahme einer kleinen Gewebeprobe zur Untersuchung im Labor – ist das einzige sichere Mittel, um harmlose von potenziell behandlungsbedürftigen Veränderungen abzugrenzen. Diesen Schritt zu scheuen ist der häufigste Fehler, den Patienten in dieser Situation machen.

Patienten, die wiederholt einen Zahnabszess entwickeln oder immer wiederkehrende Entzündungen bemerken, sollten das Muster beim Zahnarzt ansprechen. Solche Wiederholungen können auf ein zugrundeliegendes Problem hinweisen, das einer gezielten Behandlung bedarf.

Behandlungsansätze bei weißem Zahnfleisch

Da die Ursachen so vielfältig sind, gibt es keine Einheitstherapie für weiße Zahnfleischbereiche. Die Behandlung richtet sich immer nach dem jeweiligen Auslöser. Hier sind die wichtigsten Ansätze im Überblick:

Behandlung von Zahnfleischentzündungen

Bei Gingivitis beginnt die Behandlung mit einer professionellen Zahnreinigung, bei der Beläge und Zahnstein sorgfältig entfernt werden. Anschließend werden individuelle Anweisungen zur Mundhygienetechnik gegeben. In den meisten Fällen bilden sich die Beschwerden danach rasch zurück, sofern die Mundhygiene zu Hause konsequent fortgeführt wird. Bei fortgeschrittener Parodontitis sind weitergehende Maßnahmen erforderlich, etwa Deep Scaling (Reinigung unterhalb der Zahnfleischlinie) oder chirurgische Eingriffe zur Wiederherstellung des Zahnhalteapparats.

Antimykotische Therapie bei Pilzinfektionen

Mundsoor wird mit antimykotischen Mitteln behandelt, meist in Form von Mundgel, Lutschtabletten oder – bei schweren Verläufen – oralen Tabletten mit den Wirkstoffen Fluconazol oder Nystatin. Gleichzeitig sollten begünstigende Faktoren beseitigt werden: schlecht sitzende Prothesen anpassen lassen, nach Antibiotikagabe Probiotika einnehmen und bei Diabetes den Blutzucker besser einstellen. In der Regel bessert sich der Befund innerhalb weniger Tage nach Therapiebeginn deutlich.

Leukoplakie: Überwachung und Entfernung

Harmlose Leukoplakien, die nach Beseitigung der Reizquelle abheilen, bedürfen keiner weiteren Therapie außer regelmäßiger Kontrolle. Persistierende oder histologisch auffällige Veränderungen werden mit Laser, Kryotherapie oder operativ entfernt. Nach der Entfernung sind engmaschige Nachsorgeuntersuchungen unerlässlich, da Leukoplakie in einem Teil der Fälle erneut auftreten kann.

Vitamin- und Nährstoffmangel ausgleichen

Wenn Laborwerte einen Vitamin-C-, B12- oder Eisenmangel nachweisen, ist die Supplementierung der direkte Behandlungsansatz. Veränderungen am Zahnfleisch bilden sich nach erfolgreicher Therapie des Mangelzustands in der Regel von selbst zurück. Eine begleitende professionelle Zahnreinigung unterstützt den Heilungsprozess und hilft, das Zahnfleischgewebe zu regenerieren.

Prävention: So schützen Sie Ihr Zahnfleisch

Wer sein Zahnfleisch aktiv schützt, kann die meisten Ursachen von weißen Zahnfleischbereichen vermeiden. Diese Maßnahmen haben sich in der klinischen Praxis bewährt:

  • Zweimal täglich Zähneputzen mit einer weichen Zahnbürste und ohne übermäßigen Druck – hartes Putzen schädigt das Zahnfleisch mehr als es nützt
  • Tägliche Zahnseide oder Interdentalbürsten verwenden, um Beläge zwischen den Zähnen zu entfernen
  • Mundspülung mit chlorhexidinhaltigen Präparaten bei erhöhtem Entzündungsrisiko oder mit natürlichen Alternativen wie Salzwasser
  • Ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitamin C, Vitamin B12, Folsäure und Eisen
  • Rauchstopp – einer der wirksamsten Schritte für nachhaltig gesundes Zahnfleisch
  • Regelmäßige Zahnarztbesuche alle sechs Monate inklusive professioneller Zahnreinigung
  • Zahnersatz regelmäßig überprüfen lassen – schlecht sitzende Prothesen sind eine häufig übersehene Reizquelle

Laut der Bundeszahnärztekammer sind regelmäßige Prophylaxemaßnahmen der effektivste Schutz gegen Zahnfleischerkrankungen. Eine konsequente Zahnfleischpflege im Alltag ist keine Frage des großen Aufwands, sondern der richtigen Technik und einer gewissen Regelmäßigkeit.

Weiße Zahnfleischbereiche nach einer Zahnbehandlung

Nach bestimmten zahnärztlichen Eingriffen – etwa einer Extraktion, Implantation oder Wurzelkanalbehandlung – kann das Zahnfleisch im Heilungsbereich vorübergehend weißlich erscheinen. Das ist in der Regel normal und ein Zeichen des aktiven Heilungsprozesses. Das Gewebe baut sich um und bildet neues Epithel, was zunächst weißlich aussehen kann.

Solche postoperativen Veränderungen bilden sich innerhalb weniger Tage bis Wochen von selbst zurück. Anders verhält es sich, wenn weiße Bereiche nach einer Implantation länger als drei Wochen bestehen bleiben oder von anhaltenden Schmerzen und Schwellungen begleitet werden. In diesem Fall sollte umgehend der behandelnde Zahnarzt kontaktiert werden, da eine Komplikation ausgeschlossen werden muss.

Nach einer Implantatbehandlung ist eine sorgfältige Nachsorge entscheidend für den langfristigen Erfolg. Unser Team in Antalya begleitet unsere internationalen Patienten auch in der Nachsorgephase. Für Fragen nach der Rückkehr nach Deutschland bieten wir Video-Konsultationen an, damit Sie jederzeit einen direkten Ansprechpartner haben.

Behandlung bei Avrupa Sağlık Diş in Antalya

Immer mehr Patienten aus Deutschland entscheiden sich für zahnärztliche Behandlungen in der Türkei – nicht nur wegen der Kostenvorteile, sondern auch wegen der modernen Ausstattung und der hohen medizinischen Qualität der Kliniken. In unserer Zahnarztpraxis Avrupa Sağlık Diş in Antalya werden Zahnfleischprobleme mit aktuellen diagnostischen Methoden untersucht und individuell behandelt.

Zu den Leistungen unserer Spezialisten gehören professionelle Zahnreinigungen, die Behandlung von Gingivitis und Parodontitis, Weichgewebsoperationen sowie ästhetische Zahnfleischkorrekturen. Wenn Sie bereits wissen, dass Sie unter weißen Zahnfleischbereichen leiden, empfehlen wir, vor Ihrer Reise nach Antalya einen kurzen Videoanruf mit unserem Team zu vereinbaren. So können wir den Befund vorab einschätzen und die Behandlung optimal vorbereiten.

Unsere Pink-Ästhetik-Zahnfleischbehandlung ist besonders für Patienten geeignet, die nach der Behandlung einer Zahnfleischerkrankung auch ästhetische Korrekturen wünschen. Auf unserer Seite für häufig gestellte Fragen finden Sie alle wichtigen Informationen rund um Ihre Behandlung in Antalya.

Häufig gestellte Fragen

Kann weißes Zahnfleisch von selbst verschwinden?

Das hängt von der Ursache ab. Aphten heilen in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst ab, ohne dass eine Behandlung notwendig ist. Auch leichte Reizungen durch zu hartes Zähneputzen können sich zurückbilden, sobald die Ursache beseitigt wird. Weiße Bereiche durch Leukoplakie oder eine Pilzinfektion verschwinden hingegen nicht ohne gezielte Behandlung. Alles, was länger als zwei Wochen anhält, sollte zahnärztlich abgeklärt werden.

Ist weißes Zahnfleisch nach einer Zahnbehandlung normal?

Ja, vorübergehend schon. Nach Extraktionen, Implantaten oder chirurgischen Eingriffen kann das heilende Gewebe weißlich oder gelblich erscheinen. Das ist ein normaler Bestandteil der Wundheilung und bildet sich innerhalb weniger Wochen zurück. Anhaltende Veränderungen über drei Wochen hinaus oder solche, die von Schmerzen und Schwellungen begleitet werden, sollten dem behandelnden Zahnarzt mitgeteilt werden.

Können Vitaminmangel weiße Zahnfleischbereiche verursachen?

Ja. Ein ausgeprägter Vitamin-C-Mangel kann das Zahnfleisch erheblich schädigen und zu Blutungen sowie Verfärbungen führen. Auch Eisenmangel, Vitamin-B12-Mangel und Folsäuremangel können die Mundschleimhaut beeinträchtigen und zu blassen oder weißlichen Bereichen führen. Eine Blutuntersuchung beim Hausarzt gibt Aufschluss darüber, ob ein Mangel vorliegt, und ermöglicht eine gezielte Supplementierung.

Wie lange dauert die Behandlung von weißem Zahnfleisch?

Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Ursache. Aphten heilen innerhalb von ein bis zwei Wochen ab. Mundsoor bessert sich nach einigen Tagen antimykotischer Therapie deutlich. Gingivitis und Parodontitis erfordern mehrere Behandlungstermine über Wochen bis Monate. Leukoplakie wird dauerhaft kontrolliert und bei Bedarf entfernt, wobei die Nachsorge entsprechend langfristig angelegt ist.

Ist Leukoplakie immer gefährlich?

Nein, nicht automatisch. Die meisten Leukoplakien sind gutartig und bilden sich nach Beseitigung der Reizquelle zurück, insbesondere wenn das Rauchen aufgegeben wird. Ein kleiner Prozentsatz der Fälle weist jedoch Gewebeveränderungen auf, die einer weiteren histologischen Kontrolle bedürfen. Deshalb ist eine Biopsie bei unklaren weißen Bereichen im Mund die einzig sichere Methode zur präzisen Diagnose. Raucher tragen ein deutlich erhöhtes Risiko.

Können schlecht sitzende Zahnprothesen weißes Zahnfleisch verursachen?

Ja, das ist eine häufig übersehene Ursache. Schlecht sitzende oder alte Zahnprothesen verursachen durch ständige Reibung chronische Reizungen, die zu weißen, verhornten Bereichen an der Schleimhaut führen. Auch Druckstellen durch Prothesen können Schleimhautveränderungen auslösen. Wenn Sie Zahnprothesen tragen und weiße Bereiche bemerken, sollte die Passform und der Zustand der Prothese beim Zahnarzt überprüft werden. Eine rechtzeitige Anpassung behebt das Problem oft schnell.

Kann schlechte Mundhygiene allein weiße Zahnfleischbereiche verursachen?

Schlechte Mundhygiene ist einer der häufigsten Auslöser für Gingivitis, die das Zahnfleisch entzünden und verfärben kann. Über längere Zeit führt mangelnde Zahnpflege zu Plaqueaufbau, Zahnstein und Zahnfleischentzündungen, die das Gewebe weißlich-rötlich erscheinen lassen. Mit einer verbesserten Mundhygiene und einer professionellen Zahnreinigung lässt sich das Zahnfleisch in den meisten Fällen wieder in einen gesunden Zustand bringen.

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